Aktiven Befall durch Holzwurm und Hausbock sachverständig prüfen
Frisches Bohrmehl auf dem Dachboden, kleine Löcher in Balken oder brüchige Treppenstufen - Holzwürmer und Hausbock können in Zwenkauer Altbauten, Hofanlagen und Siedlungshäusern tragende Konstruktionen von innen zerstören.
Schädlinge
Hausbock und Nagekäfer
Prüfung
Durch den Sachverständigen
Termin
Nach Absprache
Verfahren
Abhängig von Befall und Tiefe
Ansprechpartner
Hendrik Strothmann
In Kürze
Strothmann Schädlingsbekämpfung beurteilt und bekämpft Holzschädlinge als Holzschutz-Fachbetrieb aus Eilenburg mit Standort Leipzig. Inhaber Hendrik Strothmann ist geprüfter Sachverständiger für Holzschutz und klärt bei der Befundaufnahme Tragfähigkeit, Befallsumfang und Sanierungsweg.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns - Anfrage und telefonische Erstberatung sind unverbindlich. Der Preis wird vor dem Einsatz transparent genannt.
Wenn Sie frischen Bohrmehlauswurf, hohle Klopfgeräusche oder lebende Käfer an Ihren Holzbauteilen bemerken, sollten Sie das Problem zeitnah prüfen lassen. Holzschädlinge wie Holzwurm können jahrelang unbemerkt schädigen - in Dachstühlen über der Altstadt rund um Markt und Ritterstraße, in Holzbalkendecken der West- und Ostsiedlung aus den 1930er-Jahren oder in den großen Drei- und Vierseithöfen in Großdalzig, Kleindalzig, Tellschütz und Zitzschen. Zögerliches Handeln gefährdet die Tragfähigkeit von Sparren, Deckenbalken und Treppen, denn Holzwürmer können erhebliche Schäden an der Statik von Gebäuden verursachen. Je früher ein Fachmann die Situation beurteilt, desto gezielter lassen sich Maßnahmen planen und das Ausmaß der Schäden begrenzen.
Unser Leistungspaket
Wie aufwendig der Einsatz gegen Holzwürmer wird, zeigt der Besuch bei Ihnen. Ihr verbindliches Angebot zu Holzwürmer haben Sie vor Beginn und können in Ruhe entscheiden.
Wer ein Holzschutzproblem im Haus hat, braucht keine Werbeversprechen, sondern sichere Statik, Werterhalt und planbare Abläufe. Dafür stehen wir mit unseren Leistungen:
Enthalten sind
So gehen wir vor
Ein strukturierter Ablauf gibt Ihnen als Eigentümer Planungssicherheit und klare Erwartungen zu jedem Schritt. Die Kosten für Schädlingsbekämpfung variieren je nach Art des Schädlings - ein einmaliger Einsatz kann kostengünstig sein, langwieriger Befall kostet mehr. Deshalb klären wir den Umfang vor dem Einsatz.
Erstkontakt und Einschätzung des Holzschadens
Eigentümer aus Zwenkau, Großdalzig, Kleindalzig, Löbschütz, Rüssen-Kleinstorkwitz, Tellschütz und Zitzschen nehmen telefonisch oder schriftlich Kontakt auf. Hilfreich sind Angaben zum Baujahr, zu betroffenen Bereichen - Dachboden, Treppe, Scheune - sowie Fotos sichtbarer Schäden. Wir stimmen einen Termin vor Ort ab, der durch fachkundige Holzschutz-Spezialisten wahrgenommen wird.
Begehung, Diagnose und Statik-Einschätzung
Beim Vor-Ort-Termin prüfen wir frisches Bohrmehl, Ausfluglöcher, Holzfeuchte, Temperatur und den Querschnitt tragender Bauteile. Die Prüfung der Holzfeuchte gehört zur Bekämpfung von Holzwürmern, da sie ein entscheidender Faktor für die Befallsintensität ist. Wir unterscheiden zwischen Holzwurm und Hausbock sowie zwischen aktivem und inaktivem Befall. Die Tragfähigkeit der Konstruktion wird grob eingeschätzt - bei Bedarf empfehlen wir eine zusätzliche statische Prüfung durch einen Tragwerksplaner.
Auswahl und Durchführung der Behandlung
Je nach Situation kommen chemische Holzschutzmittel im Bohrloch-, Druck- oder Flutverfahren infrage. Chemische Holzschutzmittel werden durch Sprühen, Streichen oder Injektion angewendet. Alternativ kommt das Heißluftverfahren infrage. Bei allen Maßnahmen nach GefStoffV halten wir Sicherheitsvorkehrungen, Lüftungszeiten und Zutrittsregelungen ein. Parallel empfehlen wir bauliche Verbesserungen - bessere Belüftung, Entfernen durchfeuchteter Beläge -, um erneuten Befall zu erschweren.
Nachkontrolle und Dokumentation
Nach angemessenem Zeitraum führen wir eine Sichtkontrolle der behandelten Bereiche auf neuen Bohrmehlauswurf durch. Sie erhalten eine schriftliche Dokumentation der festgestellten Schäden und der durchgeführten Holzschutzmaßnahmen. Auf Wunsch richten wir ein Monitoring mit weiteren Kontrollen ein - besonders sinnvoll bei größeren Gebäuden oder gewerblich genutzten Objekten.
Beschreiben Sie, was Ihnen in Balken, Fachwerk oder alten Möbeln aufgefallen ist. Danach besprechen wir, wie es gegen Holzwürmer weitergeht.
Anrufen: 0341 56633315 Unverbindlich anfragen
Erst nach Ihrem Ja gehen wir gegen Holzwürmer vor · Anfrage ohne Verpflichtung
Strothmann Schädlingsbekämpfung ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Eilenburg und zweitem Standort in Leipzig. Seit 1989 sind wir in der Region Landkreis Leipzig, Leipzig und dem südlichen Sachsen-Anhalt im Einsatz - auch in Zwenkau nach Terminvereinbarung. Hendrik Strothmann arbeitet seit 1991 im Schädlingsbekämpfer-Handwerk, ist seit 1994 Holzschutzfachmann und hat 2014 die Prüfung zum Sachverständigen für Holzschutz an der EIPOS Dresden abgelegt. Alle Holzschutzmaßnahmen führen wir mit geprüfter Sachkunde nach GefStoffV und TierSchG durch. Holzschutzmittel müssen zugelassen sein - wir setzen ausschließlich solche Mittel ein. Holzschutzarbeiten sollten nur von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden, und genau diese Qualität stellen wir bei jedem Einsatz sicher.
Holzwürmer sind die Larven des Gemeinen Nagekäfers oder des Hausbocks - das sind die beiden wichtigsten holzzerstörenden Insekten. Beide Arten treten in Dachstühlen, Balkendecken, Fachwerkständern, Treppenwangen und auch in Möbeln auf. In Zwenkau kann das ältere Wohnhäuser rund um Markt und Ritterstraße, die West- und Ostsiedlung sowie große Hofanlagen in Großdalzig, Kleindalzig, Tellschütz und Zitzschen betreffen. Die effektive Bekämpfungsmethode hängt von der Art des Befalls ab - deshalb ist eine professionelle Artbestimmung der erste Schritt jeder seriösen Bekämpfung.
Die Art des Schädlings bestimmt die Sanierungsstrategie und den Umfang der Maßnahmen.
Der Gewöhnliche Nagekäfer - umgangssprachlich Holzwurm - befällt sowohl Nadel- als auch Laubhölzer, bevorzugt aber Bauteile mit höherer Restfeuchte. Seine Larven hinterlassen feines, helles Bohrmehl und runde Ausfluglöcher. Die Entwicklungsdauer der Larven beträgt meist mehrere Jahre.
Der Hausbock bevorzugt Nadelholz und findet sich daher häufig in Dachkonstruktionen. Er verursacht unregelmäßige, ovale Ausfluglöcher und gröberes Bohrmehl. Seine Larven können je nach Bedingungen mehrere Jahre im Holz leben und richten dabei erheblichen Schaden an tragenden Bauteilen an.
Eine sichere Artbestimmung ist Teil jeder Erstbegehung und unverzichtbar für die Wahl des richtigen Verfahrens.
Viele Eigentümer entdecken einen Schädlingsbefall erst zufällig - beim Dachbodenaufräumen, bei Renovierungsarbeiten oder beim Abschleifen einer Treppe. Mit diesen Merkmalen können Sie erste Hinweise deuten:
Frisches, helles Bohrmehl auf Dachbodenbrettern, unter Balkenkanten oder auf Treppenstufen deutet auf aktiven Befall hin. Sichtbare Ausfluglöcher - klein und rund beim Holzwurm, größer und oval beim Hausbock - sind weitere Anzeichen. In warmen Perioden können klopfende oder nagende Geräusche auf Larventätigkeit hinweisen. Brüchige Kanten an Holzoberflächen können auf innere Fraßgänge schließen lassen.
Alter, inaktiver Befall zeigt sich dagegen durch vergrautes oder überstrichenes Bohrmehl und dunkle Lochränder ohne frische Auswurfspuren. Nicht jedes sichtbare Ausflugloch bedeutet aktiven Befall - viele Altbauten weisen alte Fraßspuren auf, die keine akute Sanierung erfordern. Bevor Sie in tragende Bauteile eingreifen - etwa einen Balken abtrennen - sollten Sie unbedingt einen Holzschutz-Fachmann hinzuziehen.
Holzwurmbekämpfung ist besonders dort wichtig, wo alte Holzkonstruktionen, ungünstige Belüftung und Feuchtigkeit zusammenkommen. In Zwenkau betrifft das mehrere Gebäudetypen.
In der Kernstadt finden sich ältere Wohn- und Geschäftshäuser rund um Markt und Ritterstraße mit ursprünglichen Dachstühlen und Holzbalkendecken. Die West- und Ostsiedlung aus den 1930er-Jahren kann teils noch nicht vollständig sanierte Dachkonstruktionen aufweisen. Mehrfamilienhäuser um den Pulvermühlenweg mit Dachräumen, in denen ungenutztes Holz lagert, bieten ebenfalls Bedingungen, die für Holzschädlinge attraktiv sein können.
In den Ortsteilen Großdalzig, Kleindalzig, Tellschütz und Zitzschen stehen große Drei- und Vierseithöfe mit Scheunen, Stallgebäuden und Tennen. Deren Dachkonstruktionen aus Nadelholz, oft mit unzureichender Belüftung und Feuchtigkeit in ungenutzten Räumen, können für Hausbock- und Holzwurmbefall anfällig sein.
DIN 68800-4 ist die maßgebliche Norm für bekämpfende Maßnahmen gegen holzzerstörende Insekten und Pilze an eingebautem Holz in Deutschland. Sie gilt für tragende und nicht tragende Bauteile und legt fest, wie Befall an Bauholz fachgerecht behandelt wird.
Die Norm regelt die Auswahl zugelassener biozider Holzschutzmittel, die korrekte Applikation - ob durch Injektion, Oberflächenbehandlung oder physikalische Verfahren -, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und die Dokumentation aller Schritte. Strothmann Schädlingsbekämpfung plant und setzt Holzschutzmaßnahmen in Dachstühlen, Deckenbalken und Fachwerk um. Die Bekämpfungsmethoden können chemisch, physikalisch oder biologisch sein - welches Verfahren sinnvoll ist, ergibt sich aus der Vor-Ort-Beurteilung.
Es gibt verschiedene Methoden zur Bekämpfung von Holzwürmern, und die Wahl hängt von Bauweise, Nutzung und Schädlingsart ab. Beide Hauptverfahren haben ihre Berechtigung.
Das Heißluftverfahren erhitzt das Holz ausreichend lange und tötet dabei alle Entwicklungsstadien ab. Das Heißluftverfahren ist chemiefrei. Es eignet sich besonders für zugängliche Dachstühle ohne empfindliche Einbauten.
Chemische Verfahren wirken gezielt bei begrenzten Bereichen, schwer zugänglichen Balkenköpfen, Fachwerkwänden und stark befallenen Zonen. Bei der Mikrowellenbehandlung wird das Holz von innen durch Mikrowellen erwärmt - ein weiteres physikalisches Verfahren, das in bestimmten Fällen geeignet sein kann.
Die endgültige Wahl erfolgt immer nach der Vor-Ort-Beurteilung und unter Beachtung der technischen Regeln.
Der Dachstuhl ist die sensibelste Zone beim Thema Holzwurmbekämpfung. Sparren, Pfetten und Kehlbalken sind wesentliche Tragglieder des Gebäudes. Querschnittsverluste durch Larvengänge liegen oft innen und sind von außen nicht sichtbar - Außenflächen erscheinen intakt oder sind überstrichen.
In der Altstadtbebauung von Zwenkau sowie in der West- und Ostsiedlung sind ursprüngliche Dachkonstruktionen teilweise noch vorhanden. Erhöhte Holzfeuchte begünstigt neben Insektenbefall auch Pilzbefall. Wer einen Dachausbau oder eine Aufdachdämmung plant, sollte den Dachstuhl vorher auf aktiven Befall und Feuchteprobleme prüfen lassen - jede neue Rissbildung oder Anschnitte bieten Potenzial zur Eiablage.
In den landwirtschaftlich geprägten Ortsteilen Großdalzig, Kleindalzig, Tellschütz und Zitzschen stehen große Scheunen, Stallgebäude und Tennen mit teils historischen Dachkonstruktionen. Diese Gebäude weisen oft belüftete, aber teilweise feuchte Dachbereiche auf, in denen die Feuchtigkeit ideale Bedingungen für Holzschädlinge schaffen kann.
Die Tragwerke solcher Gebäude bestehen häufig aus langen Nadelholzbalken - genau die Art Holz, die für den Hausbock besonders attraktiv ist. Auch bei teilgenutzten oder bereits umgebauten Hofanlagen ist eine Bestandsaufnahme des Dachtragwerks sinnvoll, bevor weitere Arbeiten am Gebäude vorgenommen werden. Professionelle Dienstleistungen zur Holzwurmbekämpfung sind in Zwenkau und Leipzig verfügbar.
Auch Innenbauteile verdienen Aufmerksamkeit beim Holzschutz. Treppenstufen, Wangen und Podeste können durch Befall instabil werden, obwohl Lackschichten den Schaden verdecken. Holzbalkendecken verlieren an Tragfähigkeit, was beim Entfernen alter Beläge oder beim Einbau schwerer Installationen zur Gefahr werden kann.
Im Fachwerk sind sichtbare Riegel, Ständer und Schwellen gleichzeitig Wetter und Insekten ausgesetzt. Risse im Holz und hoher Splintholzanteil bieten ideale Bedingungen für die Eiablage. Hier ist eine Kontrolle durch einen Fachmann besonders wichtig, weil die Bauteile oft tragende Funktion haben und Schäden die Sicherung des gesamten Gebäudes betreffen.
Holzwurm tritt nicht nur in Bauholz auf, sondern kann auch in Möbeln Schaden anrichten. Unsere Arbeit konzentriert sich jedoch auf Bauwerksholz - Dachstühle, Deckenbalken, Fachwerk, Treppen und eingebautes Holz. Kältebehandlungen sind effektiv bei kleinen Möbelstücken, wenn das Holz ausreichend kalt gelagert wird. Hausmittel wie Essig oder Öle haben dagegen eine geringe bis mäßige Effektivität.
Bei historischen Möbeln oder wertvollen Einzelstücken empfehlen wir spezialisierte Restauratoren, die über die entsprechende Hilfe und Ausstattung verfügen. Wichtig: Bei starkem Möbelbefall sollte der Baukörper auf möglichen Parallelbefall untersucht werden, um das Problem vollständig zu erfassen.
Vorbeugen ist günstiger als sanieren. Wir empfehlen, Dachstühle, Scheunen und Spitzböden regelmäßig zu begehen und auf Bohrmehl, Fraßgänge und abgestorbene Käfer zu achten - diese Kontrolle können Sie als Eigentümer selbst durchführen.
Feuchtequellen sollten Sie minimieren: undichte Dächer reparieren, fehlende Hinterlüftung bei Dachausbauten nachrüsten, aufliegende Folien oder Beläge auf Balken entfernen. Bei Nachrüstungen und Reparaturen ist technisch getrocknetes, vollständig entrindetes Holz mit geringem Splintholzanteil die bessere Wahl. Lassen Sie Holzbauteile im Zuge von Umbauten sachkundig beurteilen, bevor sie zusätzlich belastet werden. So schaffen Sie Schutz vor erneutem Befall.
Holzwurmbekämpfung ist überwiegend privatrechtlich organisiert. Für Fragen des Gesundheitsschutzes ist das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig mit Standorten in Borna und Grimma zuständig. Die Untere Naturschutzbehörde beim Umweltamt des Landkreises Leipzig in Grimma wird bei artenschutzrelevanten Themen angesprochen - Holzwürmer fallen nicht darunter, aber wenn bei der Begehung geschützte Arten wie Hornissen entdeckt werden, gelten die Bestimmungen nach BNatSchG § 44.
Die Ortspolizeibehörde der Stadt Zwenkau kann in Einzelfällen ordnungsrechtliche Belange regeln.
Strothmann Schädlingsbekämpfung ist von Eilenburg und Leipzig aus in einem Radius von etwa 50 Kilometern tätig. In Zwenkau betreuen wir die Kernstadt und alle Ortsteile: Großdalzig, Kleindalzig, Löbschütz, Rüssen-Kleinstorkwitz, Tellschütz und Zitzschen.
Darüber hinaus sind wir in umliegenden Orten im Landkreis Leipzig im Einsatz - etwa in Böhlen, Rötha, Groitzsch, Pegau und Neukieritzsch sowie in der Stadt Leipzig. Angebote und Termine stimmen wir individuell ab. Neben Holzwurmbekämpfung bieten wir umfassende Lösungen für weitere Schädlinge: Rattenbekämpfung erfolgt mit verschlossenen Köderstationen, Wespennest-Entfernung ist eine angebotene Dienstleistung, und wir helfen auch bei Bettwanzenbefall sowie Taubenabwehr.
Bei Holzschädlingen entscheidet der Befund am Bauteil über den Aufwand, nicht die Zahl der sichtbaren Löcher.
| Faktor | Einfluss auf den Aufwand |
|---|---|
| Nagekäfer oder Hausbock | Ob Nagekäfer oder Hausbock im Holz sitzt, wirkt sich auf Behandlungstiefe und Umfang der Maßnahme aus. |
| Befallene Holzmenge | Ein einzelner Balkenkopf ist etwas anderes als ein durchgehend befallener Dachstuhl mit geschwächten Sparren. |
| Verkleidete Bauteile | Verkleidete Sparren, ausgebaute Dachgeschosse und Fachwerkwände müssen für die Behandlung erst erreichbar werden. |
| Treppe, Dachstuhl oder Scheune | Die Treppe in einem Siedlungshaus lässt sich schneller bearbeiten als das lange Tragwerk einer Scheune auf einem Vierseithof. |
| Heißluft oder Injektion | Heißluft braucht einen frei durchströmbaren Dachraum, Bohrloch- und Injektionsarbeiten dagegen Bohrungen und Lüftungszeiten. |
| Befund und Kontrollen | Befundaufnahme, Behandlung und spätere Sichtkontrolle sind eigene Schritte, eine statische Prüfung durch Tragwerksplaner kann hinzukommen. |
Vor dem Umbau: Steht ein Dachausbau oder eine neue Dämmung an, gehört die Befundaufnahme davor, solange die Balken noch frei liegen.
Sobald Holzfeuchte, Querschnitte und Befallsgrenzen bei der Begehung geklärt sind, legen wir ein transparentes, verbindliches Angebot vor, das die betroffenen Holzbauteile einzeln benennt.
Aktiven Befall belegen lassen: Alte Ausfluglöcher allein sind noch kein Sanierungsgrund, bestehen Sie also auf einer Aussage, woran der Betrieb die Aktivität festmacht.
Art benennen lassen: Ein Angebot sollte ausdrücklich sagen, ob es um Gewöhnlichen Nagekäfer oder Hausbock geht, weil sich daraus die Maßnahme ableitet.
Qualifikation im Holzschutz erfragen: Tragende Hölzer gehören in die Hände von Fachleuten, die neben der Sachkunde nach GefStoffV auch Holzschutz nachweisen können.
Feuchte mitdenken: Wer nur ein Mittel einbringen will und undichte Stellen am Dach übergeht, lässt die Ursache für neuen Befall bestehen.
Norm und Mittel erklären lassen: Fragen Sie, wie sich das geplante Vorgehen auf DIN 68800-4 stützt und welches zugelassene Holzschutzmittel vorgesehen ist.
Tragfähigkeit und Nachweis klären: Geschwächte Querschnitte brauchen eine Einschätzung, und Befund samt Behandlung sollten Sie am Ende schriftlich in der Hand halten.
Inhaber Hendrik Strothmann wurde von EIPOS Dresden als Sachverständiger für Holzschutz geprüft, und unsere Feststellungen am Holz erhalten Sie schriftlich.
Antworten auf häufige Fragen
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Holzwurm, Hausbock und Holzschutz in Zwenkau knapp und konkret.
Achten Sie auf frisches, helles Bohrmehl unter Ausfluglöchern - es hebt sich deutlich von altem, vergrautem Mehl ab. Neue, scharfkantige Ausfluglöcher und die Käferflugzeit im Frühjahr und Sommer sind weitere Hinweise. Abklopfen der Balken und gezielte Prüfbohrungen durch Fachleute geben zusätzliche Sicherheit und klären, ob tatsächlich eine Bekämpfung notwendig ist.
Mittel für den Hobbybereich wirken in der Regel nicht tief genug in den Holzquerschnitt ein und ersetzen keine Statikeinschätzung. Tragende Bauteile sollten nur mit sachkundiger Planung und zugelassenen Verfahren behandelt werden. Fehlerhafte Eigenbehandlung kann den Schutz der Konstruktion verzögern und das Risiko erhöhen, dass der Befall weiter voranschreitet.
Die Dauer hängt von Größe, Zugänglichkeit und gewählter Methode ab. Heißluftbehandlungen können mehrere Stunden bis über einen Tag dauern, chemische Verfahren erfordern zusätzliche Trocknungs- und Lüftungszeiten. Nach der Vor-Ort-Beurteilung lässt sich der zeitliche Ablauf realistisch planen und mit Ihnen abstimmen.
Das hängt von der eingesetzten Methode und den betroffenen Bereichen ab. Sicherheits- und Lüftungszeiten werden vor Beginn besprochen, und bestimmte Bereiche können gegebenenfalls zeitweise gesperrt werden. Bei chemischen Verfahren nach GefStoffV gelten klare Zutrittsregelungen, die wir Ihnen im Vorfeld erläutern.
Die Kostenfrage hängt vom Mietvertrag, der Art des Schadens und der Zuordnung zu Mietsache oder Gebäudesubstanz ab. In der Regel ist der Eigentümer für den Schutz der Bausubstanz verantwortlich. Wir empfehlen, frühzeitig Vermieter oder Hausverwaltung zu informieren und die weitere Vorgehensweise gemeinsam abzustimmen.
Dokumentierte Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen wirken sich in der Regel positiv auf Transparenz und Sicherheit bei Verkäufen aus. Eine saubere Dokumentation zeigt potenziellen Käufern, dass das Eigentum sachkundig behandelt wurde. Unbehandelter Befall kann dagegen den Wert und die Vermarktbarkeit einer Immobilie deutlich mindern.
Bei der Begehung nehmen wir auch Hinweise auf Feuchteprobleme, Pilzbefall, Nagetiere oder andere Materialschädlinge auf. Es ist sinnvoll, verschiedene Themen bei einem geplanten Termin zusammenzufassen. Wir bieten umfassende Schädlingsbekämpfungslösungen, abgestimmt auf das jeweilige Objekt.
Regelmäßige Sichtkontrollen durch den Eigentümer - etwa im Garten oder bei saisonalen Hausarbeiten auf dem Dachboden - sind ein guter Schutz. Bei älteren Gebäuden empfehlen wir, in mehrjährigen Abständen eine fachkundige Holzschutz-Beurteilung durchführen zu lassen, insbesondere vor größeren Umbauten oder einer Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen.
Ja, denn die Larven leben das ganze Jahr im Holz, und ein Befund am Balken ist nicht an die Flugzeit gebunden. In der kühlen Zeit kann frisches Bohrmehl allerdings spärlicher ausfallen, deshalb achten wir zusätzlich auf Fraßgänge, Holzfeuchte und Querschnitte. Bleibt das Ergebnis unklar, bringt eine weitere Kontrolle in den warmen Monaten Gewissheit.
Ja, wo Holz lange feucht bleibt, können Insekten und holzzerstörende Pilze zusammentreffen. DIN 68800-4 erfasst beide Gruppen, die Behandlung unterscheidet sich aber. Deshalb gehört die Abgrenzung zur Beurteilung vor Ort, in Zweifelsfällen ergänzt durch eine Laboruntersuchung des Holzes. Ohne Beseitigung der Feuchtequelle bleibt jede Bekämpfung Stückwerk.
Anfrage
Wenn Sie Anzeichen für Holzwurm oder Hausbock an Ihrem Haus entdeckt haben, handeln Sie jetzt. Strothmann Schädlingsbekämpfung bietet Ihnen eine fachkundige Holzschutz-Beurteilung, Behandlung von Holzschädlingen und die Unterstützung eines regionalen Fachbetriebs mit geprüfter Sachkunde im Holzschutz. Wir betreuen Zwenkau und alle seine Ortsteile von Eilenburg und Leipzig aus - Termine nach Vereinbarung.
Strothmann Schädlingsbekämpfung · Eilenburg / Leipzig
In Zwenkau und Umgebung kommen wir nach Absprache
Melden Sie sich
Sagen Sie uns, wo Ihnen Holzwürmer aufgefallen sind. Schnellstmöglich meldet sich Hendrik Strothmann und bespricht mit Ihnen das Vorgehen gegen Holzwürmer.
So kommen Sie zu uns
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Torgauer Landstraße 73, 04838 Eilenburg
Bürozeiten
Mo bis Fr, 7 bis 17 Uhr
Besuch auf Vereinbarung
Leitet den Familienbetrieb Strothmann
Hendrik Strothmann, 2014 bei EIPOS Dresden als Holzschutz-Sachverständiger geprüft
Bei Holzwürmer fahren wir in die Kernstadt ebenso wie in die Ortsteile von Zwenkau: Großdalzig, Kleindalzig, Löbschütz, Rüssen-Kleinstorkwitz, Tellschütz und Zitzschen. Termine wegen Holzwürmer sind außerdem in Böhlen, Leipzig-Knautnaundorf, Rötha oder Groitzsch möglich.
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